Story & Infos

In dieser nachgestellten Szene aus Alfred Hitchcocks Spätwerk Frenzy (1972), basierend auf Arthur LaBerns Roman Goodbye Piccadilly, Farewell Leicester, dringt der Frauenmörder Bob Rusk in das Heiratsinstitut von Brenda Blaney ein.

 

Was zunächst wie ein vertrauliches Gespräch wirkt, kippt rasch ins Bedrohliche: Rusk gesteht Brenda seine „Zuneigung“ und erklärt, sie sei „genau sein Typ“ – dieselben Worte, die er allen Frauen sagt, bevor er sie mit seiner Krawatte erdrosselt.

 

Als Brenda begreift, in welcher Gefahr sie schwebt, ist es bereits zu spät. Der psychopathische Killer hat sie fest in seiner Gewalt, und es gibt kein Entkommen mehr.

Für unsere Neuinterpretation der ikonischen Szene aus Alfred Hitchcocks Frenzy haben wir großen Wert darauf gelegt, die Atmosphäre und Spannung des Originals möglichst präzise einzufangen – und zugleich eine eigene visuelle Handschrift sichtbar werden zu lassen.

 

Um die bedrückende Intimität des Moments authentisch nachzustellen, mieteten wir für zwei Tage ein Büro der Ecos Office Center GmbH in München. Dort entstand eine moderne, stilistisch reduzierte Version der Begegnung zwischen Brenda Blaney und dem Frauenmörder Bob Rusk.

 

Besetzt wurde die Szene mit Kathrin Wolf als Brenda Blaney und Momi von Fintel als Robert (Bob) Rusk, die den psychologischen Druck und die unterschwellige Bedrohung des Originals mit intensiver Präsenz und feinem Spiel neu interpretieren.

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